In den Zeiten, in denen der Benzinpreis stark wächst, sollten sich alle Beteiligten überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Bezinsteuer nicht prozentual vom Verkaufspreis abzukoppeln. Immerhin ist der größte Preistreiber des Benzinpreises der Staat.
Steigt der Preis am Rohölmarkt um 1 Cent liegt die Preissteigerung an der Zapfzäule bei mehr als 3 Cent. Ich bin dafür, die Steuer einzufrieren 70 Cent pro Liter Steuer zu bezahlen. Das ist auf Dauer günstiger.
Es ist Volkswirtschaftlich sinnvoller und auch ehrlicher, einen festen Betrag pro Liter Steuer einzuführen, als an der unsinnigen prozentualen Beteiligung zu verharren.
Dies bedeutet für Alle, auch Investitionssicherheit.
Bei jeder Rohölpreiserhöhung wird von der Politik, vom ADAC… mit dem Finger auf die bösen Lieferanten gezeigt.
Oft sind diese allerdings nur Spielball der Außenpolitik.
Das der Rohölpreis über die Jahre steigt, ist so sicher wie das Armen in der Kirche.
Umsteigen auf z.B. Gas ist nur die halbe Wahrheit, da ist nur weniger Steuer drauf, im Prinzip ist es die teuere Variante.
Seit 2005 ist z.B. der Dieselpreis von 114,7 auf heute 155,7 gestiegen. Ist Ihr Nettogehalt seit 2005 auch um fast 40% gestiegen?
Ich würde gerne einen Volksentscheid über dieses Thema anstrengen.
Von Prozenten umstellen auf Festbetrag
Projekt Change zeigt auf, wie man sich energiesparsam verhält
Stromschalter: PC komplett vom Strom trennen spart Energie in der Nacht (Foto: change-energie.de)
Stromschalter: PC komplett vom Strom trennen spart Energie in der Nacht (Foto: change-energie.de)
Wenn man nur einige kleine Gewohnheiten verändert, spart man schon Strom: Stoßlüften statt Kipplüften, Computer komplett ausschalten und die Heizung etwas herunterdrehen. “Das hört sich zunächst banal an, solche Dinge werden aber nicht geamcht”, sagt Andreas Klesse, Ingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter, an der Ruhruniversität http://www.rub.de in Bochum im Interview mit pressetext.
Im “Projekt Change” http://www.change-energie.de finden Psychologen gemeinsam mit Ingenieuren heraus, wie sich energiesparendes Verhalten am besten einüben lässt. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Die Ingenieure und Psychologen untersuchten etwa das Energienutzungsverhalten von Mitarbeitern von Universitäten. In acht Hochschulen Deutschlande wurde Change bereits umgesetzt.
Theoretisch kann mehr eingespart werden
Der Erfolg kann sich sehen lassen. Im Wintersemester 2010 konnten die acht Hochschulen ihren Stromverbrauch um durchschnittlich 7,7 Prozent reduzieren. In der Theorie seien noch größere Einsparungen denkbar. Aber das Projekt ist noch in der Verbesserungsphase. Die Forscher wollen Change auch für andere Organisationen nutzbar machen.
“Wir haben Change für die Universitäten ausgetestet und prüfen im zweiten Schritt, wie wir das auf andere Organisationen übertragen können”, sagt Klesse. An den Universitäten wird geprobt, wie man das Konzept auch in Unternehmen umsetzen kann. Was die Wissenschaftler schon wissen ist, dass gute Vorsätze zum Energiesparen nicht ausreichen. Informieren und aufklären alleine ist ebenfalls noch zuwenig, allerdings ein erster Schritt.
Zum Energiesparen erzogen
“Wir haben die Menschen zunächst über ihren eigenen Energieverbrauch aufgeklärt”, berichtet Klesse. Nach der Belehrung bekamen die Mitarbeiter der Universitäten ein Anschreiben vom jeweiligen Direktor. Die Direktoren äußerten sich positiv über die Kampagnen. So wurde die Kampagne von höchster Ebene legitimiert. Im weiteren haben die Universitäten etwa Steckerleisten an die Mitarbeiter verschenkt.
Parallel dazu haben die Forscher Plakate an die Wände der Universitäten gehängt mit Slogans wie: “Drück mich zum Abschied”. Gemeint ist der Computer. Denn viele Mitarbeiter lassen ihren Rechner über die Nacht an und verbrauchen damit Energie. “Man muss die Menschen mit ins Boot nehmen”, sagt Klesse. Eine Werbekampagne würde nicht reichen.
User nutzen Geräte vor allem daheim und häufig für Games
Tablet-Gaming: Bereits weit verbreitet (Foto: flickr.com, Eli Hodapp)
Mountain View/London (pte/11.04.2011/13:40) - Tablets sind besonders zum Spielen beliebt. Eine Umfrage von Googles Mobile-Advertising-Sparte Admob hat ergeben, dass 84 Prozent der US-User die Geräte für Games nutzen - mehr noch, als zur Informationsbeschaffung oder für die E-Mail-Kommunikation. Zugleich verdrängt die neue Geräteklasse gerade daheim im Alltag zunehmend Laptops und Desktops. Denn 43 Prozent der Befragten verbringen bereits mehr Zeit mit dem mobilen Touch-Computer als mit Notebook oder Standgerät, mehr als ein Viertel bezeichnen das Tablet sogar schon als ihren Hauptcomputer.
Starke Tablet-Nutzung
iPad und Co sind gerade daheim beliebt. 82 Prozent der 1.430 befragten Tablet-Nutzer verwenden die mobilen Geräte vor allem in den eigenen vier Wänden. Für immerhin 28 Prozent ist das Tablet schon ihr wichtigster Computer. Allerdings bedeutet das nicht unbedingt, dass Laptops und Desktops tatsächlich aus ihrem Leben verschwinden. “Wahrscheinlich meinen damit viele, dass sie daheim vor allem ihr Tablet nutzen. Das ist verständlich, es startet sofort und ist leicht zu bedienen”, meint Estzer Morvay, IDC Research Manager EMEA Personal Computing, gegenüber pressetext.
“Ich bin sicher, dass alle auch einen Desktop und/oder ein Notebook daheim haben und nicht einfach wegwerfen, weil sie ein Tablet besitzen”, sagt die Analystin. Sie geht davon aus, dass User in der Regel auch in Zukunft neben dem Touch-Mobilgerät auch einen klassischeren Computer besitzen werden. Das begründet Morvay damit, dass es für Tablets auf der einen und Laptops sowie Desktops auf der anderen Seite doch recht unterschiedliche Nutzungsszenarien gibt.
Games sind der Tablet-Renner
Einen klaren Unterschied zwischen klassischen Computern und Tablets gibt es beispielsweise im Bereich der Spiele. Gilt der PC traditionell eher als Plattform für “Hardcore-Gamer”, sind mobile Games ein Massenphänomen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/110304010/). Der Admob-Umfrage nach ist das Spielen sogar die verbreitetste Tablet-Aktivität überhaupt - mehr als vier Fünftel der User zocken auf ihrem Gerät. Erst auf den Plätzen folgen die Informationssuche und E-Mail mit 78 bzw. 74 Prozent. Gar nur die Hälfte der User nutzt ein Media-Tablet tatsächlich für die Unterhaltung mit Musik- oder Videoinhalten.
Mehr als zwei Drittel der befragten Tablet-User nutzen ihr Gerät mindestens eine Stunde pro Tag, immerhin 38 Prozent sogar mehr als zwei Stunden täglich. Damit befinden sich die Geräte nicht nur gegenüber Laptops und Desktops auf der Überholspur. Mehr als die Hälfte der Nutzer verbringt mehr Zeit mit dem Tablet als mit Büchern oder Radio, für vier von zehn ist es auch wichtiger als das Smartphone. Selbst das Fernsehen kommt bei einem Drittel der User gegenüber dem Tablet schon zu kurz. (Ende)
Gaspreise steigen zum Jahreswechsel leicht an. Der Verivox-Verbraucherpreisindex Gas liegt im Januar 2011 rund 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Auffällig ist die unterschiedliche Preisgestaltung der einzelnen Gasanbieter.
Zum Januar 2011 haben 73 Gasanbieter Preissteigerungen von durchschnittlich 7 Prozent angekündigt. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh entspricht dies einer Mehrbelastung von rund 88 Euro. Gleichzeitig führen 26 Gasanbieter Preissenkungen von durchschnittlich 6 Prozent durch, was einer Entlastung von etwa 76 Euro pro Jahr entspricht.
Die Beschaffungsstrategie macht den Unterschied
Damit hält die unterschiedliche Preispolitik der Gasversorger im Jahr 2010 weiter an. Der Grund für die uneinheitliche Preisgestaltung ist die individuelle Beschaffungsstrategie der Gasversorger.
Anbieter, die Gas in erster Linie über langfristige Verträge beschaffen, welche in der Regel an die Entwicklung des steigenden Heizölpreises gebunden sind, haben mit steigenden Kosten zu kämpfen. Diese werden häufig in Form von Preiserhöhungen an die Verbraucher weitergegeben.
Gleichzeitig gibt es durch die gesunkene Wirtschaftsleistung und die Erschließung neuer Gasquellen ein Überangebot am Gasmarkt. Gasversorger, die einen größeren Teil ihres Gases kurzfristig im Großhandel einkaufen, bezahlen daher weniger und können mit niedrigen Preisen Neukunden gewinnen. So z.B. können gerade Wechselwillige bei Teldafax, als Bonus mit einem Verbrauchsmonats Gas kostenlos rechnen.
Verbraucher profitieren vom Preisgefälle!
Für Verbraucher ist diese Situation günstig, denn die Preisunterschiede zwischen den Gasanbietern werden immer größer. Durch den Wechsel vom günstigsten Gastarif des örtlichen Grundversorgers zum preiswertesten Angebot (ohne Vorauskasse) können derzeit durchschnittlich 315 Euro pro Jahr eingespart werden.
„Die unterschiedlichen Beschaffungsstrategien der Gasversorger haben sich noch nie so deutlich auf den Gaspreis für private Haushalte ausgewirkt wie in diesem Jahr“, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Aufgrund der starken Preisunterschiede haben Verbraucher die Möglichkeit, von ihrer Marktmacht Gebrauch zu machen und vom Preisgefälle zu profitieren.“
liebe Leser, mein Wirkungskreis hat sich durch das Affiliatemarketing und durch die Redaktionstätigkeit verlagert.
Ein neues Recherchebüro für Strom- und Gasvermittlung wurde eröffnet.
Ab dem 1.Oktober betreibe ich ein Recherchebüro in Herford. Mitten in der Fußgängerzone 50 Meter vom Saturn entfernt können Sie erfahren, wer zur Zeit den günstigsten Strom oder Gas liefert, wie die verschiedenen Konditionen, die Vor- und Nachteile der einzelnen Lieferanten sind. Sparen, tun Sie immer.
Einfach mit der letzten Rechnung und dem aktuellem Zählerstand vorbeikommen. Ein paar hundert Euro kann fast jeder Haushalt sparen.
(WP) Liebe Leser, es ist wieder Zeit sich zu kümmern. Nachdem die letzte Stromrechnung ins Haus flatterte, habe ich nicht schlecht gestaunt.
Trotz fallender Strom- und Gaspreise ist meine Rechnung bei sinkendem Verbrauch wesentlich höher ausgefallen als im letzten Jahr. Aber wie sagt man(n), selber schuld. Vergleichen und wechseln ist mal wieder angesagt. Und da die Liberalisierung des Gasmarktes auch bis Rheda-Wiedenbrück durchgedrungen ist, gibt es einiges zu sparen. Bei der Recherche fiel mir auf, man darf in den hiesigen Vergleichportalen ( z.B Verifox) nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Viele Stromanbieter bieten einen Wechselbonus für Neukunden an und knebeln dann den Kunden mit langzeitlich gebundenen Verträgen oder Vorkasse. Ich möchte mich aber nicht langfristig binden. Maximal ein halbes Jahr und am besten noch mit einer Preisgarantie, dafür bezahle ich auch etwas mehr. Dies ist zumindest meine Meinung und trotzdem ist eine Menge Geld zu sparen.
Wer darauf verzichtet ist bei Flexstrom recht gut aufgehoben.
Ich habe mal versucht unter realistischen Bedingungen zu vergleichen.
Unten im Artikel habe ich eine Tabelle mit Direktlinks der wichtigsten und günstigsten Stromanbieter angelegt, Hier können Sie auch selbst einmal vergleichen. Bei der Recherche und verschiedenen Interviews kam zu Beispiel auch heraus, dass nach dem Wechsel im nach hinein, genau Preissteigerungen zu kontrollieren sind.
Eine der billigsten Anbieter ist mit 3 Monate Kündigungszeit Discounter Strom.
Was ändert sich durch den Wechsel des Stromversorgers?
Sie erhalten Ihre Rechnung vom neuen Stromversorger und zahlen an diesen Ihre Abschläge. Sonst ändert sich nichts:Zähler und Leitungen verbleiben im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der auch weiterhin die Zählerstände ablesen lässt. Der örtliche Versorger ist auch gesetzlich dazu verpflichtet, Sie zu versorgen: Sie stehen also niemals ohne Strom da.
Wer der Werbung blind vertraut, darf auch Yellow Strom oder "E - wie einfach" buchen. Es kann aber sein, dass dieser teuerer ist als der hiesige Stromlieferant. Also nicht zu empfehlen sind Yellow Strom und e-wie einfach. Flexstrom hat einen etwas merkwürdigen Ruf in Meinunngsportalen.
Folgende Grafik zeigt, nur wenn die Verbraucher sensibel auf willkürliche Preiserhöhungen der großen Stromlieferanden reagieren und ein Wettbewerb aktiv stattfindet, können sie der steigenden Preisspirale entkommen.
Laut einer Studie im Auftrag der Grünen zahlen Verbraucher jährlich rund eine Milliarde Euro zu viel. Der Bundesverband Neue Energieanbieter analysiert, dass mangelnder Wettbewerb zu den Preiserhöhungen beitrage. Sind die Verbraucher zu bequem oder mehr verwirrt?
Beim Thema Gaspreis kann dem Verbraucher nur schlecht werden, zwar ist hier etwas weniger Wettbewerb, dafür ist der Preisunterschied um so höher. Unterschiede vom ein paar hundert Euro sind drin. Achtung einige Anbieter wünschen Vorkasse. Teldafax scheint im Preis Leistungsbereich zur Zeit einer der günstigsten zu sein.12 Monate (Verlängerung: 12 Monate, Kündigungsfrist: 6 Wochen). Sonderaktion: Neukunden, die bis zum 30. September 2010 einen Vertrag abschließen, bekommen nach 12 Monaten Belieferung von TelDaFax einen Bonus, der je nach Verbrauch variabel ausfällt. Neukunden, die online abschließen, erhalten ab einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh einen zusätzlichen Bonus von 50 Euro. Dieser wird im Tarifrechner bereits berücksichtigt. Nicht jeder Gaslieferant kann nach Rheda-Wiedenbrück liefern. Großstädte haben hier den besseren Wettbewerb. Ein wechsel lohnt sich auf jeden Fall.
Es macht auch Sinn mal selbst zu vergleichen und den effektiven Verbrauch bei den jeweiligen Anbietern selbst einzugeben. Manchmal kommen andere Ergebnisse dabei heraus als bei den Vergleichsportalen. Links zu den günstigsten Anbieter habe ich unten aufgelistet, einfach auf das jeweilige Logo drücken. Fazit meiner Recherche für mich: bei Gas habe ich Teldafaxgewählt und beim Strom bin ich beim DISCOUNTER-STROM gelandet. Wer den Bonus und Wechsel Schnick-Schnak nicht mag, der ist bei stromhoch3 ” stromhoch3 - Dein günstiger Stromanbieter!“
gut aufgehoben - Sehr Günstig - findet bei verifox nicht die ersten Plätze, ist aber mit einer der Günstigsten und hat nur einen Monat Kündigungszeit- Also sehr unkompliziert für die Zukunft. Da sich der Strommarkt in einem permanenten Wandel befindet, ist dies natürlich nur eine Momentaufnahme. Sparen tun Sie auf jeden Fall. Ich kann nur empfehlen jedes Jahr mal kurz zu vergleichen und nötigenfalls zu wechsel. Und vielleicht auch nur, um den Wechselbonus zu kassieren.
In meinem individuellen Fall war die Ersparniis 423 Euro , Strom und Gas zusammen. Ist locker eine kleine Kurzreise.
Ihr Wolfram Pierenkemper
PS ich wünsche Ihnen viel Spaß beim sparen und es würde mich freunen wenn Sie Bekannte und Freunde zu diesen Artikel einladen.
Anbieter
Verivox-Verbraucherpreisindex Strom
(ddp direct) Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom berücksichtigt die Preise der Grundversorger und der 30 wichtigsten überregionalen Stromanbieter für einen Jahresverbrauch von 4.000 kWh.
Die Gewichtung der unterschiedlichen Hausstände erfolgt über die Haushaltsanzahlen der belieferten Regionen, die Gewichtung zwischen den verschiedenen Tariftypen erfolgt über die aktuell veröffentlichten Wechselquoten des BDEW.
(wp)Die Stadtwerke Bielefeld schreiben in Ihrem Quartalsprospekt, Zitat vom der Ausgabe 3/2010 „ Zum 1. Oktober 2010 senken die Stadtwerke Bielefeld den Erdgaspreis im Grundversorgungstarif für Haushaltskunden um durchschnittlich 4-3 Prozent. Ein Zwei- oder Drei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Durchschnittverbrauch von 20.000 Klowattstunden spart trotz einer Erhöhung des Jahresgrundpreises rund 46 Euro im Jahr. Verursacht wird die Grundpreiserhöhung durch die neue Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Messzugangsverordnung. Danach dürfen Dienstleister Zähler betreiben und ablesen. Die Kosten für Zähler und Ablesung sind nicht verbrauchsabhängig und dürfen deshalb nicht mehr Bestandteil des Arbeitspreises sein. Dies war bei den bisherigen Tarifstrukturen nicht berücksichtigt“. Zitat ende. Für mich bedeutet dies, schöne Worte für noch einmal abkassieren und verschleiern. Die Stadtwerke Bielefeld sind eine der teuersten Gasversorger im Markt. Auch die Mitbewerber müssen diese Kosten angeben bzw. einkalkulieren und sind insgesamt gesehen, für einen Zwei bis drei Familienhaushalt, ein paar hundert Euro günstiger. Lassen Sie sich nicht für Dumm verkaufen und vergleichen Sie selbst bei den Portalen Verivox oder Check24.
Ein Beispiel von heute:
Verglichen wurde bei Verivox 20000kw 15 KW verbrauch, Erstjahresrabatt berücksichtigt, ohne Vorauskasse ohne Kaution. Dabei bezahlt der Kunde bei den Stadtwerke Bielefeld 1238,44 Euro Tarif EnerBest Gas, Teldafax 1605 , 918,44 Euro, mal eben ein Unterschied von über 300 Euro, ich finde, da lohnt sich ein Wechsel allemal. Die Liberalisierung im Gasmarkt hat gerade erst einmal angefangen.
“Muro”: Einfach professionell zeichnen im Web
Künstler-Community deviantART startet mit HTML5-App durch
Web-App Muro: Zeichnen auf PC & iPad dank HTML5 (Foto: deviantART.com)
Hollywood (pte/12.08.2010/06:10) - Die Künstler-Community-Seite deviantART hat ein HTML5-basiertes Zeichenprogramm veröffentlicht. Die kostenlose Web-App “Muro” http://muro.deviantart.com
verspricht professionelle Möglichkeiten wie semitranparente Grafiklayer und lockt doch mit einfacher Bedienung. Zudem macht es das Kreativ-Tool leicht, die eigenen Bilder mit der deviantART-Community zu teilen.
An professionelle kommerzielle Desktop-Anwendungen reicht Muro als Grafiktool natürlich nicht heran. Unter den Web-Apps erachtet die Künstlerseite ihr Tool aber nicht nur funktionell als führend. Denn dank HTML5 funktioniert Muro im Vergleich zu Flash-basierten Konkurrenten auf mehr Geräten wie insbesondere Apples iPad.
Einfach vielseitig
Muro soll deviantART-CEO Angelo Sotira jedem Spaß machen. Dazu setzt die App mit Pinsel, Füllen, Farbpipette und Radiergummi auf nur vier Grundwerkzeuge sowie einen Farbwahlbereich. Schon damit kann auch ein zeichnerisch wenig begabter User einfach loslegen. “Es ist aber auch eine hochentwickelte Applikation, die den Ansprüchen von Profis gerecht wird”, so Sotira. Das offenbart sich im pressetext-Test angesichts diverser Zusatzoptionen.
So bietet das Programm sieben kostenlose Pinselformen, die verschiedene Effekte wie beispielsweise rinnende Farbe ermöglichen. Zudem können deviantART-Mitglieder ein Dutzend weitere erwerben. Ein Dropdown-Menü bietet diverse Filter-Optionen. In der Pro-Ansicht wartet das Interface zudem mit der Möglichkeit auf, unbegrenzt Grafik-Layer zu erstellen und dabei mit verschiedenen Transparenzgraden zu arbeiten. Ferner unterstützt das Kreativ-Tool druckempfindliche Zeichentablets des Herstellers Wacom http://wacom.com.
Soziale Kunst
deviantART ist auch eine soziale Community-Seite. Dementsprechend macht es Muro Usern leicht, ihre Kunstwerke direkt in der eigenen Gallerie zu speichern und mit anderen Mitgliedern und der Welt zu teilen. Wie gut das funktioniert, hängt wie bei allen Funktionen der HTML5-App freilich noch merklich vom Browser ab. Während es bei aktuellen Versionen der WebKit-Browser Chrome und Safari keine Probleme geben sollte, sind diese beim HTML5-trägen Internet Explorer 8 praktisch vorprogrammiert.
Für deviantART selbst ist Muro jedenfalls ein Geburtstagsgeschenk anlässlich des zehnjährigen Jubiläums, mit dem sich die Seite zukunftsorientiert präsentiert. Denn Online-Konkurrenten wie Photoshop Express oder Pixlr http://www.pixlr.com setzen bislang auf Flash und sind somit auf dem iPad außen vor. Zudem verweist deviantART darauf, dass mit Corel http://www.corel.com ein Branchenführer in Sachen Grafiksoftware noch gar keine vergleichbares Web-Angebot hat. (Ende)
Digitale Printtitel bleiben Nischenmarkt - Auflagen schwinden weiter
E-Paper-Markt muss sich erst entfalten (Foto: aboutpixel.de, Rainer Sturm)
Frankfurt (pte/24.06.2010/13:43) - Zahlreiche Verlagshäuser und Medienmacher haben große Hoffnungen in den aufkeimenden Markt für E-Paper und digitale Zeitschriften gesetzt. Vorerst gibt das Geschäft mit kostenpflichtigen Apps und Zeitungs-Downloads aber keinen Anlass zur Euphorie. Wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) http://www.pwc.de aufzeigt, bleiben digitale Versionen von Printmedien noch Nischenprodukte, die Verlagen allenfalls langfristig und nur allmählich aus der Werbekrise helfen. Der Auflagenschwund könne zwar mittelfristig abgebremst, nicht aber gestoppt werden.
“Es dauert noch, bis sich der Markt entfaltet”, erklärt PwC-Managerin Christina Müller im Gespräch mit pressetext. Zwar werden insbesondere Tablets und ihren Herstellern in den nächsten Jahren starke Geschäfte prognostiziert (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100618021/). Bisher sind aber erst wenige Endgeräte auf dem Markt verfügbar. Angebote und Applikationen müssten erst entwickelt werden. So gebe es etwa für Apples iPad erst rund 11.000 Apps. “Die Verlage arbeiten mit Hochdruck daran”, meint die Expertin gegenüber pressetext. Umsätze seien in weiterer Folge aber erst zu generieren.
Starke Konkurrenz durch Internet
In kostenpflichtigen digitalen Angeboten suchen immer mehr Verleger eine neue Erlösquelle, um sich unabhängiger vom Geschäft mit Werbeanzeigen zu machen. In der Krise waren die Einnahmen eingebrochen, erholen sich PwC zufolge aber nur schleppend. Bis 2014 sollen die Gesamterlöse von Verkauf und Anzeigen bei Zeitungen und Publikumsmagazinen gegenüber dem Vorjahr zwar um 3,5 Mrd. auf 94,5 Mrd. Dollar steigen. Damit werde das Vorkrisenergebnis aus 2007 jedoch um über acht Mrd. Dollar verfehlt.
Die Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften werden der Prognose zufolge bis 2014 weiter schrumpfen. Daran würde auch das E-Paper nicht viel ändern. In der EMEA-Region sei etwa mit einem durchschnittlichen Rückgang der Zeitungsauflagen um 1,1 Prozent auf rund 139,1 Mio. Exemplare pro Tag zu rechnen. Die Erlöse würden angesichts höherer Verkaufspreise dennoch steigen. Deutlich werde die starke Online-Konkurrenz auf dem US-Markt, wo die täglichen Auflagen von 53 Mio. Exemplaren im Jahr 2005 über schätzungsweise 40 Mio. Stück 2010 bis auf 35 Mio. Zeitungen in vier Jahren schmelzen sollen. (Ende)